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Maria Schutz in Pasing - Geschichte, Gottesdienste und mehr

Magdalena Schröter • 3. November 2026
Innenansicht der Kirche Maria Schutz Pasing mit Fresken an den Wänden und Holzbänken.

Inhaltsverzeichnis

Wer Maria Schutz in Pasing besucht, findet nicht nur eine katholische Pfarrkirche, sondern einen gewachsenen Kirchenort mit Gottesdiensten, Seelsorge, Kirchenmusik und Angeboten für die Nachbarschaft. Dieser Überblick erklärt, wo die Kirche liegt, was sie architektonisch besonders macht, wann Gottesdienste stattfinden und welche praktischen Anlaufstellen zum Pfarrverband gehören.

Die wichtigsten Orientierungspunkte für Maria Schutz in Pasing

  • Standort: Die Pfarrkirche liegt in der Bäckerstraße 19, 81241 München.
  • Geschichte: Der neuromanische Bau entstand 1905/06 nach Plänen von Hans Schurr und wurde 1918 eingeweiht.
  • Gottesdienste: Regelmäßige Eucharistiefeiern finden mittwochs bis freitags um 8.45 Uhr und sonntags um 9.30 Uhr statt.
  • Patrozinium: Maria Schutz ist der Schutzfrau Bayerns gewidmet. Das Kirchenfest wird rund um den 1. Mai gefeiert.
  • Gemeinschaft: Zum Kirchenort gehören unter anderem Pfarrheim, Bücherei, Kinderhaus und kirchenmusikalische Angebote.

Wo Maria Schutz in Pasing liegt und wofür der Ort steht

Die Pfarrkirche Maria Schutz befindet sich an der Bäckerstraße 19 in München-Pasing. Sie gehört zum Pfarrverband Pasing und zur Erzdiözese München und Freising. Für viele Menschen ist sie deshalb zugleich Gottesdienstraum, Pfarrbüro und Ausgangspunkt für ein aktives Gemeindeleben.

Der Name verweist auf Maria als Schutzfrau Bayerns. Das Patrozinium, also das Fest der Kirchenpatronin, liegt am 1. Mai. In der Gemeinde wird das zugehörige Fest traditionell am ersten Sonntag im Mai begangen. Wer an diesem Tag einen besonders festlichen Gottesdienst erleben möchte, sollte die aktuellen Termine rechtzeitig prüfen.

Praktisch wichtig ist die zentrale Rolle des Pfarrbüros. Anfragen zu Taufe, Trauung und Bestattung werden dort für den gesamten Pfarrverband bearbeitet, unabhängig davon, aus welchem Ortsteil die Anfrage kommt. Das erleichtert die Orientierung deutlich, besonders wenn man nicht regelmäßig mit kirchlichen Verwaltungsabläufen zu tun hat.

Was die Kirche architektonisch besonders macht

Maria Schutz zählt zu den markanten Kirchenbauten im Münchner Westen. Der Münchner Architekt Hans Schurr entwarf die Kirche als dreischiffige Basilika im neuromanischen Stil. Errichtet wurde sie 1905/06, die Einweihung folgte 1918 in der Endphase des Ersten Weltkriegs.

Schon von außen fällt der hohe Turm auf, der rund 66 Meter erreicht. Das Westportal mit dem großen Rosettenfenster gibt dem Bau eine klare Fernwirkung. Im Inneren wirkt das breite Langhaus deutlich großzügiger, als es die schmalen Seitenschiffe zunächst vermuten lassen.

Die Kirche ist nicht nur historisch interessant. Der Altarraum wurde in jüngerer Zeit neu gestaltet und behutsam an die heutige Liturgie angepasst. Ich finde gerade diese Verbindung überzeugend: Der Raum bewahrt seine historische Identität, bleibt aber für eine lebendige Feier des Gottesdienstes nutzbar.

Auch die Kirchenmusik gehört zum Profil des Ortes. Die heutige Eule-Orgel von 2021 ersetzt ältere Instrumente und bietet mit ihren zahlreichen Registern eine breite Klangpalette. Deshalb eignet sich Maria Schutz nicht nur für den Sonntagsgottesdienst, sondern auch für Orgelkonzerte und besondere musikalische Feiern.

Gottesdienste und seelsorgliche Angebote im Alltag

Nach dem aktuell veröffentlichten Gottesdienstplan finden in Maria Schutz an mehreren Wochentagen Eucharistiefeiern statt. Die Zeiten können sich an Feiertagen, in Ferienzeiten oder bei besonderen Veranstaltungen ändern. Für einen konkreten Besuch ist der aktuelle Wochenplan deshalb verlässlicher als eine allgemeine Übersicht.

Tag Regelmäßiger Termin Ort
Mittwoch 8.45 Uhr Eucharistiefeier Maria Schutz
Donnerstag 8.45 Uhr Eucharistiefeier Maria Schutz
Freitag 8.45 Uhr Eucharistiefeier Maria Schutz
Samstag 17.00 Uhr Rosenkranz Maria Schutz
Sonntag 9.30 Uhr Pfarr- oder Sonntagsgottesdienst Maria Schutz
Sonntag 19.00 Uhr Wortgottesdienst Maria Schutz

Zum seelsorglichen Angebot gehören außerdem Beichte, Taufen, Erstkommunion, Firmung, Trauungen, Krankensalbung und Segensfeiern. Wer zum ersten Mal kommt, muss dabei keine besonderen Vorkenntnisse mitbringen. Ein rechtzeitiges Erscheinen und ein Platz im vorderen Kirchenbereich erleichtern den gemeinsamen Beginn und werden von der Gemeinde ausdrücklich gewünscht.

Welche weiteren Orte zur Pfarrei gehören

Maria Schutz steht nicht isoliert, sondern ist Teil eines größeren kirchlichen Umfelds in Pasing. Zur Pfarrei beziehungsweise zum Pfarrverband gehören weitere religiöse Orte mit jeweils eigener Geschichte und Atmosphäre.

  • Mariä Geburt: Die ältere Kirche liegt nahe der Würm und besitzt einen spätgotischen Kern. Sie war die frühere Pfarrkirche von Pasing, bevor Maria Schutz die wachsende Gemeinde übernahm.
  • Maria Rosenkranzkönigin: Die Kirche an der Institutsstraße wurde 1890 erbaut und ist eng mit der Geschichte der Congregatio Jesu verbunden.
  • St. Josef: Die Klinikkapelle gehört zum Umfeld der heutigen Helios-Klinik München-Pasing und wurde 1967 eingeweiht.
  • Johann-Nepomuk-Kapelle: Die kleine Kapelle an der Würm stammt aus der Zeit um 1700 und ergänzt das kirchliche Erbe des Stadtteils.

Diese Orte sind besonders interessant, wenn man Pasing nicht nur als Stadtteil, sondern als gewachsene Kulturlandschaft verstehen möchte. Aus meiner Sicht zeigt gerade der Vergleich zwischen Mariä Geburt und Maria Schutz, wie sich die kirchlichen Räume an das Wachstum und die Veränderungen eines Viertels angepasst haben.

Was Besucher vor Ort praktisch wissen sollten

Das Pfarrbüro Maria Schutz ist unter der Telefonnummer (089) 82 93 97 9-0 erreichbar. Die üblichen Bürozeiten liegen montags, dienstags, mittwochs und freitags am Vormittag sowie donnerstags am Nachmittag. In den Schulferien kann es bei den Nachmittagszeiten Abweichungen geben.

Nur wenige Schritte entfernt liegt das Pfarrheim in der Bäckerstraße 29. Dort finden Gruppenstunden, Begegnungen und Veranstaltungen statt. Auch die öffentliche Pfarrbücherei ist dort untergebracht. Sie öffnet regulär mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr, außerhalb der Schulferien.

Für Familien ist außerdem das Kinderhaus Maria Schutz in der Engelbertstraße 11 relevant. Der Kirchenort verbindet damit Liturgie, Bildung und soziale Gemeinschaft. Genau diese Mischung macht ihn für Menschen interessant, die nicht nur eine stille Kirche, sondern auch konkrete Anknüpfungspunkte im Alltag suchen.

Warum Maria Schutz ein prägender Kirchenort in Pasing bleibt

Maria Schutz verbindet Architektur, Geschichte und Gemeindeleben auf ungewöhnlich anschauliche Weise. Der Bau erzählt von Pasing um 1905, die Gottesdienste zeigen die heutige kirchliche Praxis, und Pfarrheim, Bücherei sowie Kinderhaus öffnen den Ort über den Kirchenraum hinaus.

Wer die Kirche zum ersten Mal besucht, sollte etwas Zeit für den Innenraum einplanen und den Termin vorab prüfen. So wird aus einem kurzen Abstecher ein besser verständlicher Eindruck von einem Kirchenort, der Pasing bis heute religiös und gesellschaftlich mitprägt.

Häufig gestellte Fragen

Die Kirche liegt in der Bäckerstraße 19 in 81241 München. Sie gehört zum Pfarrverband Pasing und zur Erzdiözese München und Freising.

Eucharistiefeiern gibt es mittwochs, donnerstags und freitags jeweils um 8.45 Uhr sowie sonntags um 9.30 Uhr. Samstags findet um 17 Uhr ein Rosenkranz statt, sonntags um 19 Uhr ein Wortgottesdienst. An Feiertagen und in Ferienzeiten können sich die Zeiten ändern.

Die Kirche wurde 1905/06 nach Plänen von Hans Schurr als dreischiffige Basilika im neuromanischen Stil errichtet und 1918 eingeweiht. Zu den markanten Merkmalen gehören der rund 66 Meter hohe Turm, das Westportal mit Rosettenfenster und die 2021 eingebaute Eule-Orgel.

Zum Kirchenort gehören das Pfarrbüro, das Pfarrheim in der Bäckerstraße 29, eine öffentliche Pfarrbücherei und das Kinderhaus Maria Schutz in der Engelbertstraße 11. Die Bücherei ist außerhalb der Schulferien mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

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Autor Magdalena Schröter
Magdalena Schröter
Mein Name ist Magdalena Schröter und ich bringe fünf Jahre Erfahrung im Bereich christliche Kultur, Gemeinschaft und Ethik mit. Mein Interesse an diesen Themen entstand aus einer tiefen Überzeugung, dass die Werte und Traditionen, die unsere Gemeinschaften prägen, essenziell für ein harmonisches Zusammenleben sind. Ich schreibe darüber, wie wir unsere ethischen Prinzipien in der heutigen Zeit leben können und welche Rolle die christliche Kultur dabei spielt. In meinen Artikeln lege ich großen Wert darauf, Informationen klar und verständlich zu präsentieren. Ich recherchiere gründlich, vergleiche verschiedene Perspektiven und versuche, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie für jeden zugänglich sind. Mein Ziel ist es, nützliche, präzise und aktuelle Inhalte zu liefern, die Leserinnen und Leser anregen, über die Bedeutung von Gemeinschaft und Ethik nachzudenken und aktiv zu werden.

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