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Namenstag von Felix - alle wichtigen Termine im Überblick

Magdalena Schröter • 29. Oktober 2026
Ein Stern mit dem Namen Felix, daneben eine Babyflasche und ein Schnuller. Alles Gute zum Namenstag Felix!

Inhaltsverzeichnis

Wer Felix heißt, hat nicht nur einen, sondern mehrere mögliche Gedenktage im kirchlichen Kalender. Ich ordne die wichtigsten Termine ein, erkläre die zugehörigen Heiligen und zeige, welcher Namenstag sich für eine konkrete Person sinnvoll auswählen lässt.

Die wichtigsten Fakten zum Namenstag von Felix auf einen Blick

  • Mehrere Termine sind möglich, weil verschiedene Heilige und Selige Felix heißen.
  • Besonders bekannt sind der 14. Januar, der 18. Mai, der 30. August und der 30. Dezember.
  • Der Namenstag richtet sich meist nach dem persönlichen Namenspatron oder nach dem regional verwendeten Kalender.
  • Der Name Felix bedeutet auf Latein „der Glückliche“ oder „der vom Glück Begünstigte“.
  • Ein Namenstag ist kein gesetzlicher Feiertag, kann aber familiär oder in der Gemeinde bewusst begangen werden.

Warum Felix mehrere Namenstage hat

Ein Namenstag erinnert an den Heiligen oder Seligen, dessen Namen eine Person trägt. Da es in der Kirchengeschichte mehrere Männer namens Felix gibt, taucht der Name an verschiedenen Tagen im Heiligenkalender auf. Es gibt deshalb keinen einzigen, überall verbindlichen Termin.

Der Vorname stammt vom lateinischen Wort felix. Gemeint sind Bedeutungen wie glücklich, erfolgreich, fruchtbar oder vom Glück begünstigt. Schon in der römischen Antike wurde der Ausdruck als Beiname verwendet. Für die christliche Namenspraxis zählt jedoch weniger die sprachliche Bedeutung als das Vorbild des jeweiligen Patrons.

Ich finde diese Mehrdeutigkeit nicht problematisch, sondern bereichernd. Sie ermöglicht es, den Gedenktag nach der Familiengeschichte, dem Taufdatum oder einer besonderen Beziehung zu einem Heiligen auszuwählen.

Altar mit Inschrift

Die wichtigsten Gedenktage für Felix im Überblick

Die folgende Auswahl orientiert sich an den im deutschen Sprachraum häufig genannten katholischen Gedenktagen. Je nach Kalender können weitere Felix-Tage hinzukommen.

Datum Namenspatron Wofür er besonders steht
14. Januar Felix von Nola Treue, Glaubensmut und Fürsorge für seine Gemeinde
18. Mai Felix von Cantalice Einfachheit, Dankbarkeit und Hilfe für arme Menschen
30. August Felix von Rom mit Adauctus Standhaftigkeit im Glauben und Martyrium
11. September Felix und Regula Glaubenszeugnis und Verbundenheit mit der Kirche von Zürich
20. November Felix von Valois Ordensleben, Gefangenenseelsorge und Befreiung von Sklaven
30. Dezember Papst Felix I. Treue zur kirchlichen Lehre und Förderung der Märtyrerverehrung

Einige Namenskalender nennen zusätzlich den 12. Juli für Felix von Afrika sowie weitere regionale Gedenktage. Das erklärt, warum unterschiedliche Kalender manchmal verschiedene Ergebnisse anzeigen. Für eine private Feier genügt es, einen nachvollziehbaren Termin festzulegen.

Welcher Termin passt zu einer konkreten Person

Wenn in der Familie kein bestimmter Namenspatron überliefert ist, empfehle ich eine einfache Entscheidung in drei Schritten. Zuerst lohnt sich ein Blick in die Taufunterlagen oder in das kirchliche Familienbuch. Dort kann vermerkt sein, auf welchen Heiligen sich die Namensgebung ursprünglich bezog.

  1. Persönlichen Patron prüfen: Gibt es eine familiäre Verbindung zu Felix von Nola, Felix von Cantalice oder einem anderen Heiligen?
  2. Regionalen Kalender beachten: Pfarreien und Diözesen können unterschiedliche Gedenktage hervorheben.
  3. Einen festen Tag wählen: Fehlt eine Tradition, kann die Familie den bekanntesten oder persönlich passendsten Termin übernehmen.

In vielen Familien wird der 18. Mai gewählt, weil Felix von Cantalice als volksnaher und hilfsbereiter Heiliger besonders anschaulich ist. Der 30. August passt eher zu Menschen, die sich für die frühe Kirche und das Zeugnis der Märtyrer interessieren. Wichtig ist nicht, den vermeintlich einzig richtigen Tag zu finden, sondern den Bezug verständlich zu machen.

Die Heiligen hinter dem Namen Felix

Felix von Nola am 14. Januar

Felix von Nola lebte in der frühen Christenheit und wurde vor allem als Priester und Seelsorger verehrt. Überliefert ist sein Einsatz für den Bischof Maximus und seine Gemeinde während einer Zeit der Verfolgung. Sein Beispiel steht für Treue unter schwierigen Bedingungen, nicht für ein bequemes oder konfliktfreies Leben.

Felix von Cantalice am 18. Mai

Der Kapuziner Felix von Cantalice stammte aus einfachen Verhältnissen und wirkte im 16. Jahrhundert in Rom. Viele Menschen kannten ihn als Almosenbruder, der um Nahrung für sein Kloster bat und zugleich Arme, Kinder und Kranke unterstützte. Seine Haltung „Deo gratias“, also „Gott sei Dank“, machte ihn zu einem Sinnbild für Dankbarkeit trotz materieller Armut.

Felix von Rom und Adauctus am 30. August

Der römische Felix wird als Märtyrer verehrt. Nach der Überlieferung bekannte sich Adauctus spontan zu ihm und erlitt ebenfalls den Tod. Der Gedenktag erinnert damit an Mut, Solidarität und die Bereitschaft, für den eigenen Glauben einzustehen.

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Felix von Valois am 20. November

Felix von Valois gründete gemeinsam mit Johannes von Matha den Trinitarierorden. Die Gemeinschaft setzte sich für gefangene und versklavte Christen ein. Dieser Patron ist besonders interessant, wenn der Namenstag mit dem Gedanken an soziale Verantwortung und tätige Nächstenliebe verbunden werden soll.

So kann man den Namenstag von Felix feiern

Eine Feier muss weder groß noch teuer sein. Im familiären Rahmen reichen ein gemeinsames Essen, ein persönlicher Brief oder ein kurzer Besuch in der Kirche. Ich halte eine Geste, die den Charakter des Namenspatrons aufgreift, für sinnvoller als ein beliebiges Geschenk.

  • Am 14. Januar kann man für einen Menschen beten, der gerade schwierige Zeiten durchsteht.
  • Am 18. Mai passt eine Spende für eine soziale Einrichtung oder eine Einladung für jemanden, der allein lebt.
  • Am 30. August bietet sich ein Gespräch über Glauben, Gewissen und Zivilcourage an.
  • Am 20. November kann eine ehrenamtliche Tätigkeit den Gedanken der Befreiung und Hilfe aufnehmen.

Auch eine Pfarrgemeinde kann den Namenstag aufgreifen, etwa in den Fürbitten, bei einer kurzen Segnung oder im Pfarrbrief. Der Namenstag ist dabei kein zweiter Geburtstag, sondern ein Gedenktag mit geistlichem Inhalt. Gerade deshalb kann er stiller und persönlicher gefeiert werden.

Ein Felix-Gedenktag darf persönlich werden

Für Felix gibt es mehrere berechtigte Termine. Wer eine klare Familienregel sucht, kann einen Tag dauerhaft festlegen und den gewählten Patron kurz erklären. So entsteht mit der Zeit eine eigene Tradition, selbst wenn sie nicht in jedem Kalender gleich verzeichnet ist.

Am Ende zählt weniger das Datum als die Verbindung zu einem christlichen Vorbild. Ein Glückwunsch, ein Gebet, ein gemeinsames Essen oder eine Hilfe für andere geben dem Namenstag einen Inhalt, der weit über den Kalender hinausreicht.

Häufig gestellte Fragen

Der Name Felix gehört zu mehreren Heiligen und Seligen, die an unterschiedlichen Tagen im kirchlichen Kalender geehrt werden. Deshalb gibt es keinen überall verbindlichen Termin.

Häufig genannt werden der 14. Januar für Felix von Nola, der 18. Mai für Felix von Cantalice, der 30. August für Felix von Rom mit Adauctus und der 30. Dezember für Papst Felix I. Weitere Kalender führen unter anderem den 11. September, den 20. November oder den 12. Juli auf.

Zuerst können Taufunterlagen oder das kirchliche Familienbuch Hinweise geben. Fehlt eine familiäre Tradition, lassen sich der regionale Kalender, der bekannteste Termin oder der persönlich passendste Patron als Orientierung nutzen. In vielen Familien fällt die Wahl auf den 18. Mai.

Nein, der Namenstag ist kein gesetzlicher Feiertag. Er kann jedoch im familiären oder kirchlichen Rahmen mit einem gemeinsamen Essen, einem persönlichen Brief, einem Gebet, einer Segnung oder einer sozialen Geste begangen werden.

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Autor Magdalena Schröter
Magdalena Schröter
Mein Name ist Magdalena Schröter und ich bringe fünf Jahre Erfahrung im Bereich christliche Kultur, Gemeinschaft und Ethik mit. Mein Interesse an diesen Themen entstand aus einer tiefen Überzeugung, dass die Werte und Traditionen, die unsere Gemeinschaften prägen, essenziell für ein harmonisches Zusammenleben sind. Ich schreibe darüber, wie wir unsere ethischen Prinzipien in der heutigen Zeit leben können und welche Rolle die christliche Kultur dabei spielt. In meinen Artikeln lege ich großen Wert darauf, Informationen klar und verständlich zu präsentieren. Ich recherchiere gründlich, vergleiche verschiedene Perspektiven und versuche, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie für jeden zugänglich sind. Mein Ziel ist es, nützliche, präzise und aktuelle Inhalte zu liefern, die Leserinnen und Leser anregen, über die Bedeutung von Gemeinschaft und Ethik nachzudenken und aktiv zu werden.

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